weibliche D-Jugend 1 - TuS Brockhagen
Ein toller Abschluss im letzten Spiel dieses Jahres!
Mit diesem Sieg hätte ich nie gerechnet. Im ersten Rückrundenspiel trafen wir auf die Mädchen aus Brockhagen. Wir zollten dem Gegner sehr viel Respekt, wurden wir doch im Hinspiel vollkommen überrollt. Es hatte aber diesmal den Anschein, als ständen auf beiden Seiten zwei vollkommen andere Mannschaften auf dem Spielfeld. Brockhagen ging schnell mit zwei Toren in Führung, aber wir konnten den Anschluss halten und glichen nach einigen Minuten zum 2:2 aus. Unsere Abwehr stand heute sehr gut. Sie rutschte gut mit, die Gegner wurden früh und erfolgreich angegangen. Jeder arbeitete äußerst konzentriert. Loben möchte ich vor allem Heidi, die ihre um zwei Köpfe größere Spielerin sehr gut im Griff hatte. Auch der Angriff war gut. Der Ball wurde schnell gespielt und jeder ging in die Lücken. Einziges wirklich großes Manko waren in diesem Spiel die Abschlüsse. Obwohl wir mit 9:4 Toren in die Pause gingen, war es sehr ärgerlich, so viele Bälle aus freien Wurfsituationen verworfen zu haben. Das Spiel war noch lange nicht gewonnen.
In der zweiten Halbzeit gelang Brockhagen dann schnell zwei Anschlusstreffer und uns lange Zeit kein Tor. Leider wurde immer auf den schnell fallenden, fast im Tor liegenden Torwart geworfen anstatt einfach mal oben in die Ecken. Ich möchte sagen, dass wir im gesamten Spiel bestimmt zehn Abschlüsse nicht hinbekommen haben. Toll war aber, dass die Mädchen sich nicht haben entmutigen lassen und immer wieder den Weg zum Tor gefunden haben. Nach wie vor war die Abwehrarbeit hervorragend. So konnten wir nach einem Endstand von 15:10 dann überraschend zwei Punkte bei uns behalten. Jetzt geht es erst einmal verdient in die Weihnachtsferien. Allen Spielerinnen und Familien wünsche ich schöne Feiertage und gute Erholung.
Es spielten: Julia Henrichs, Annika Austermann, Lea Frenz, Franziska Broecker, Franziska Beckhoff, Verena Bolesta, Heidi Himmeldirk, Marleen Peitzmeier und Kristina Fetiskin
Ergebnis: 15:10 (9:4)
Bericht: Renate Plötner